Anlässlich des Internationalen Frauentags 2026 setzten akzente und die HLW Lipizzanerheimat gemeinsam ein starkes Zeichen für Gleichberechtigung und gesellschaftlichen Wandel. Unter der Federführung von Marianne Landsmann, die im Rahmen des Unterrichtsfachs „Bildnerische Erziehung und kreativer Ausdruck“ mit den Schülerinnen und Schülern zu diesem Thema arbeitete, wurde am 6. März im Bildungs- und Begegnungszentrum Voitsberg die Ausstellung „Frauen – Gestern.Heute.Morgen – Starke Gesellschaft durch gleiche Chancen“ von Bürgermeister Bernd Osprian eröffnet.
„Der Internationale Frauentag erinnert uns jedes Jahr daran, dass Gleichberechtigung nicht selbstverständlich ist, sondern immer wieder aktiv gestaltet werden muss. Besonders beeindruckend ist es zu sehen, wie sich junge Menschen kreativ mit der Rolle von Frauen in Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft auseinandersetzen. Solche Projekte leisten einen wichtigen Beitrag dazu, Bewusstsein zu schaffen und gesellschaftliche Entwicklungen anzustoßen“, betont Bürgermeister Bernd Osprian bei der Ausstellungseröffnung.
Im Rahmen eines gemeinsamen Kunstprojekts setzten sich Schülerinnen und Schüler der HLW Lipizzanerheimat mit Frauenbildern im Wandel der Zeit auseinander. Die entstandenen Werke beleuchten Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft von Frauenrollen und zeigen eindrucksvoll, wie sich gesellschaftliche Vorstellungen verändern – und welche Herausforderungen weiterhin bestehen.
Ein Teil der Ausstellung widmet sich der historischen Entwicklung von Frauenrechten. Die Arbeiten greifen zentrale Meilensteine der Frauenbewegung auf – von den ersten Kämpfen um Bildung und politische Teilhabe bis hin zum Frauenwahlrecht und wichtigen Reformen im Gewaltschutz. Sie erinnern daran, dass viele Rechte, die heute selbstverständlich erscheinen, erst vor wenigen Jahrzehnten erkämpft wurden.
Der Blick auf die Gegenwart zeigt vielfältige Frauenbilder und stellt inspirierende Persönlichkeiten vor, die gesellschaftliche Veränderungen mitgestalten – etwa in Wissenschaft oder Kultur. Die Jugendlichen haben diese Vorbilder künstlerisch interpretiert und damit Fragen nach Sichtbarkeit, Vielfalt und Selbstbestimmung von Frauen heute aufgegriffen.
Der dritte Teil der Ausstellung richtet den Blick bewusst in die Zukunft: Wie könnte eine Welt im Jahr 2050 aussehen, in der Gleichberechtigung selbstverständlich ist? Mit Collagen, futuristischen Formen und kreativen Visionen entwerfen die jungen Künstlerinnen und Künstler mutige Zukunftsbilder einer Gesellschaft, in der gleiche Chancen Realität sind.
„Die Ausstellung zeigt eindrucksvoll, wie Kunst dazu beitragen kann, gesellschaftliche Entwicklungen sichtbar zu machen und zum Nachdenken anzuregen. Sie lädt die Menschen dazu ein, sich mit der Geschichte der Gleichstellung auseinanderzusetzen, aktuelle Herausforderungen zu reflektieren und eigene Vorstellungen einer gerechten Zukunft zu entwickeln“, meint Astrid Kniendl von akzente.
StR Dipl.-Päd. Marianne Landsmann