HLW Lipizzanerheimat, die starke Schule mit Herz 
Sprachen sind unsere Leidenschaft - Vielfalt unser Rezept

Events 2021/2022

CLIL in Religion: WRITE FOR RIGHTS

CLIL ... Content learning in language

We, the 2rd and the 3rd form, participated at the “Amnesty International Briefmarathon” this year. It is an organisation where people from all over the world can write letters to help other people who are in prison but didn’t do anything wrong. This year 3 people were chosen who we could help and support.

One of them is Wendy from Mexico who got arrested because she protested for women´s rights. The second one is Mikita from Belarus who is in prison because he was waiting for the bus and when a group of protestants ran by the police thought he was one of them. The third person is Rung from Thailand who was also put in jail because of protesting. She organised a protest for equality and freedom of speech.

We have written more than 180 cards and letters to support them.

Katharina Gspurning, III. Jahrgang


Der umgedrehte Adventkalender – für den guten Zweck!

„Hineinlegen, statt herauszunehmen“ ist das Motto des diesjährigen Adventkalenders der HLW Lipizzanerheimat, da es auch bei uns im Bezirk Familien gibt, die gerade in Zeiten wie diesen auf Hilfe angewiesen sind.

Anstatt täglich ein Fenster zu öffnen und eine Überraschung herauszunehmen, legt man für den umgedrehten Adventkalender haltbare Lebensmittel oder Toilettenartikel in eine Kiste. An Weihnachten werden die Spenden zum Vinzimarkt Voitsberg gebracht.

Beschenken macht mindestens so viel Freude wie beschenkt werden!

Mag. Martina Schwarz


Rezepttipp: Fruchtige Kokostaler

Zutaten für ca. 85 Stück:

Mürbteig:
450 g Mehl glatt
300 g Butter
150 g Staubzucker
3 Stk. Eidotter
1 Pkg. Vanillezucker
1 Prise Salz

Creme:
250 ml Milch
1 Pkg. Vanillepuddingpulver
120 g Kristallzucker
130 g zimmerwarme Butter

zum Fertigstellen:
150 g passierte Himbeermarmelade
200 g Schokoglasur
70 g Kokosflocken
 

Zubereitung:

Mürbteig bereiten und 30 Minuten im Kühlschrank rasten lassen. Teig ausrollen (3 mm) und Kreise ausstechen. Im vorgeheizten Backrohr (180 °C Heißluft) ca. 8 Minuten backen und danach auskühlen lassen.

Für die Creme Vanillepudding herstellen und mit einer Frischhaltefolie abdecken, damit sich keine Haut bildet. Auskühlen lassen. Butter schaumig rühren, den abgekühlten Pudding löffelweise dazugeben und glatt rühren. Creme in einen Spritzsack füllen und auf die Hälfte der Kekse je einen Tupfen dressieren.

Restlichen Kekse auf der Unterseite mit Marmelade bestreichen und – mit der Marmeladenseite nach unten – auf die mit Creme bestrichenen Kekse setzen. Kekse 1 Stunde kalt stellen.

Schokoglasur schmelzen. Kekse so in die Glasur tauchen, dass nur die obere Keksscheibe damit überzogen ist. Mit Kokosflocken bestreuen.

 

Hier geht's zum Download. Gutes Gelingen!

für die gastronomische Abteilung
Sabine Schuster, BEd

 


Irland – Dublin – Sprachreise – Vorfreude – September 2022

Dublin – wir kommen…

Danke liebe Eltern für das Erleben dürfen.

Vorfreude ist die schönste Freude.

Planung hat mit Vollgas begonnen.

Buchung bereits fix erfolgt.

Zeit darf ruhig schnell vergehen.

Inselfeeling inkl. Meeresluft schon spürbar.

Brush up our English.

Sparen für pocket money.

 

… nur noch 292 Tage vom 1. Adventkalender-Öffnungstag weg.

Sk und Ki sind live dabei mit dem II. bzw. dann III. Jahrgang

 

Hier geht's zum Countdown!


Content and Language Integrated Learning – multilinguales Bewerbungstraining

Bei Bewerbungsgesprächen professionell auftreten, ist für unsere Schüler*innen des V. Jahrgangs eine Selbstverständlichkeit. Dies nochmals zu üben und zu festigen, das war der Inhalt von mehrsprachigen Unterrichtseinheiten im Gegenstand Unternehmens- und Dienstleistungsmanagement.  

Als berufsbildende Schule mit dem Ausbildungsschwerpunkt Internationale Kommunikation ist es von absolutem Vorteil, dies ebenso eloquent in Deutsch wie auch in Englisch zu können.

Curriculum Vitae, letter of application, letter of motivation – kein Weg führt daran vorbei, Englisch ist ein absolutes MUST HAVE im Leben unserer Schüler*innen und wird auch von der Wirtschaft gefordert.

Leider war es uns heuer nicht möglich, das Bewerbungstraining an einer externen Location durchzuführen. Geplant war es, dies bei unserem Schulsponsor, den Raiffeisenbanken des Bezirks, in der Bankstelle Voitsberg im Sitzungszimmer abzuhalten. Dies fiel aber leider den Corona-Beschränkungen zum Opfer.

Not macht aber bekanntlich erfinderisch und aus diesem Grund wurden die Bewerbungstrainings über die Plattform MS Teams online und natürlich bilingual abgehalten. Die Schüler*innen überzeugten mit ihren im Vorfeld schon hochgeladenen Bewerbungsmappen. Sie richteten ihre Bewerbung auf zwei konkrete Jobangebote hin (Bankensektor und ein regionalen Bio-Energie-Unternehmen) und wurden dann mündlich dazu befragt.

Veränderte Situationen verlangen nach veränderten Bedingungen – Know how, technisches Equipment, Flexibilität und hohe Motivation haben perfekt zusammengespielt und wir sind der Meinung: „It was great, congratulations!“.

Wir sind zurecht sehr stolz auf unsere Schüler*innen.

Mag. Ilse Kislinger
OStR Mag. Barbara Schotter-Kurz


Projekt GEWALT*LOS WERDEN

Anlässlich der internationalen Kampagne „16 Tage gegen Gewalt an Frauen“ vom 25.11. bis 10.12.2021 erarbeiteten die Schülerinnen und Schüler des I., III. und IV. Jahrgangs im Religions- und Kreativunterricht (MuBeKa) mehrsprachige Plakate, Infoblätter und Sprechblasen, um aufzurütteln, zu informieren, auf Projekte aufmerksam zu machen und Tipps zu geben, wie man sich als betroffene Frau in einer Notsituation verhalten kann.

Ursprünglich war ein Workshop vom Verein „Akzente“ geplant, der jedoch aufgrund der Covid-Bestimmungen nicht durchgeführt werden konnte. Anhand eines Padlets mit interessanten Informationen und Gedanken zum Thema, konnten die Schülerinnen und Schüler trotzdem einiges über dieses so wichtige Thema erfahren. Vielen Dank an Astrid und Nora vom Verein „Akzente“ für die Bereitstellung der Online-Unterlagen. Hoffentlich kann der ursprünglich geplante Workshop bald nachgeholt werden.

Mag. Martina Schwarz, Dipl.-Päd. Marianne Landsmann
und Mag. Johanna Rust, MA

 

Musik gegen Gewalt an Frauen

Balconystories – Chapter truth
Die Band Balconystories aus Tirol will auf Gewalt gegen Frauen und Mädchen mit einem Musikprojekt aufmerksam machen.

Vivir Ouintana – Cancion sin Miedo
Ein Song zum Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen. Gesungen von einem Chor mit Begleitung der Hausband Peperoni.

Yungblud – Polygraph eyes
„Leave it alone mate, she doesn’t want to go home with ya“, „She slurs when she speaks but you hear what you want when she can’t even talk“, „But he couldn’t understand, in his mind she was a slag“

P!nk – Family Portrait
„I hear glasses breakin as I sit um in my bed“, „I promise I’ll be better, Daddy please don’t leave“, „Daddy please stop yelling, I can’t stand the sound“

Jordan Suaste – Body
„Body, let me see your Body. Take off all your makeup and your clothes. Trust me, why don’t you just trust me? You’re the only beauty, show me more!“


Zum 20. Mal HLW-Ball

Am 20. November 2021 um 20:30 Uhr eröffneten die Maturant*innen der HLW Lipizzanerheimat den 20. Maturaball der Schule mit einer schwungvollen Polonaise. Ein umfangreiches Sicherheitskonzept sorgte dafür, dass der Ball trotz Einschränkungen und Maskenpflicht für alle Anwesenden zu einem unvergesslichen Erlebnis wurde. Gemäß dem Ballmotto „27 Karat – bereit für den letzten Feinschliff“ begeisterten die 23 Maturant*innen das Publikum mit einer grandiosen Choreographie zu den Klängen von Rihanna und Marilyn Monroe.

Passend zum Thema erinnerte die liebevoll gestaltete Dekoration an glitzernde Diamanten.

In der Begrüßungsrede erinnerten die Maturantinnen Laura Unger und Theresa Holler an die Höhepunkte der letzten 5 Jahre, ehe sie ihre Dankesworte an Eltern, Verwandte, Sponsoren, Direktor Mag. Karlheinz Sanz, Sekretariat und Lehrkörper der Schule richteten. Besonderer Dank galt der Klassenvorständin Mag. Ilse Kislinger für die vielfache Unterstützung.

Aufs Herzlichste begrüßten die Maturantinnen Herrn Bürgermeister Mag. Helmut Linhart (Köflach), Herrn Bürgermeister Johann Schmid (Hirschegg-Pack), Frau Manuela Movia (Vertreterin Gem. Maria Lankowitz) und Herrn Karl Jantscher (Vertreter Stadtgem. Bärnbach), als Vertreter unseres Schulsponsors, die Raiffeisenbanken des Bezirkes, Herrn Direktor Wolfgang Kotzbeck, die Abgeordnete zum Nationalrat außer Dienst, Frau Sophie Bauer sowie die Obfrau des Elternvereins, Frau Caroline Holler.

Für die musikalische Umrahmung sorge die beliebte Band „Die Pagger Buam“, die mit einem abwechslungsreichen Repertoire an volkstümlichen Liedern und Schlagerrhythmen für sehr gute Stimmung im Ballsaal sorgten. „Unit Events” sorgten in kleinem Rahmen für Discofeeling.

Beim beliebten Schätzspiel musste die Anzahl von kleinen, glitzernden Kugeln in einem Glas erraten werden. Der Preis konnte sich sehen lassen: ein Wochenende lang einen von der Firma Gady gesponserten Mini Cooper fahren.

Rosenkönigin wurde Anja Reinisch mit 78 Rosen, die sich überglücklich bei allen Käufer*innen bedankte, und das Geschenk, eine Cluse-Uhr, freudig entgegennahm.

Ein Höhepunkt des Abends war die gelungene Mitternachtseinlage, ein Medley aus verschiedenen Rhythmen, zu dem die Schüler*innen unterschiedliche Tanzchoreographien darboten. Den Abschluss bildete ein Flashmob zu den Klängen von „Macarena“.

Für den kleinen Appetit gab es die vom IV. Jahrgang unter Leitung von Fachvorständin StR Dipl.-Päd. Renate Prettenthaler und ihrem Team zubereiteten Brötchen. Die allseits beliebten Kuchen- und Kekseboxen sorgten für süße Abwechslung.

Mithilfe aller Schulpartner – Eltern, Mitschüler*innen und Lehrer*innen – konnte auch in dieser herausfordernden Zeit eine gelungene Veranstaltung in kleinem Rahmen über die Bühne gehen. Unger Laura vom Ballkomitee zeigt sich sichtlich zufrieden: „Es waren zwar weniger Besucher*innen, aber dadurch war der Ball viel familiärer und deshalb irgendwie besonders.” Die Anwesenheit einer Anzahl von Absolvent*innen der Schule zeigte die immer noch vorhandene Verbundenheit zur Schule.

OStR Mag. Barbara Schotter-Kurz


„Klimawandel“ oder doch „climate change“?

CLIL im Fach „Naturwissenschaften”

Was bedeutet CLIL?
Unter Content and Language Integrated Learning versteht man die Verwendung von Methoden aus dem Fremdsprachenunterricht, meist Englisch, zur Vermittlung von Fachwissen. Somit werden sprachliche und kommunikative Skills auch außerhalb des Sprachenunterrichts trainiert.

Eine Wanderausstellung zum Thema „Klimawandel“ war Ausgangspunkt der Idee, dieses Thema zweisprachig in Englisch und Deutsch zu besprechen.

Die Schüler*innen des V. Jahrganges beschäftigten sich in zwei Lerneinheiten intensiv mit den einzelnen Aspekten dieses komplexen Inhalts, wie zum Beispiel Ursachen des Klimawandels, Anstieg des Meeresspiegels, Niederschläge oder Biodiversität. Lehrziel war, die Themenbereiche kompakt auf Englisch zusammenzufassen und die Ergebnisse sowohl auf Deutsch als auch auf Englisch zu präsentieren.

Viel neues oder bereits bekanntes Fachvokabular (loss of biodiversity, natural habitat, urban gardening, melting glaciers, rising sea level, …) wurde trainiert beziehungsweise gefestigt und wird in einer abschließenden Diskussion sinnvoll in einen Kontext eingebettet.

Die Fähigkeit, Sachinhalte mit Fremdsprache zu vernetzen, ist auf jeden Fall eine sehr wertvolle Kompetenz.

Mag. Barbara Schotter-Kurz


Einblicke ins Theater

Der Gegenstand „Theater“ wird an unserer Schule als unverbindliche Übung angeboten. Das Theaterspiel dient als wichtige Form des Lernens, denn unsere Schüler*innen schlüpfen dabei in verschiedene Rollen, kommen in Kontakt mit anderen und können sich kreativ ausdrücken. Hier schaffen wir einen gemeinsamen Spiel- und Erlebnisraum. Im Theaterspiel finden die Schüler*innen einen tollen Ausgleich zum Schulalltag, indem sie sich körperlich bewegen und ihrer Fantasie freien Lauf lassen können. Theater ist Spaß, Gemeinschaft, Kommunikation und Improvisation. Und schließlich ist „die ganze Welt […] ein Theater“, um es mit William Shakespeare zu sagen.

Mag. Stefanie Schneebauer


Hi! I'm Joe ...

... I’m from Ipswich, Suffolk, England and it is such a pleasure to work as an English Language Assistant here! It has been great fun getting to know everyone and I feel very welcome in the school. Lots of smiling faces! I’ve been impressed with the enthusiasm of the students to participate in lessons and improve their English skills. I am currently just 6 weeks in to my year here but already I‘ve learned a lot about teaching and my German is also improving – slowly but surely! I feel very fortunate to have been placed here in Voitsberg and it’s wonderful to feel like I have settled in so quickly - to this new role and to this school. Thank you to all the students and teachers who I have worked with so far! I look forward to more lessons!


Do you speak English? A survey

In our English lesson we carried out a survey. We went to the town centre and to parking spaces at shopping centers and wanted to know if the inhabitants of Voitsberg speak English, professionally or privately.
Furthermore we asked them if they could speak other foreign languages. Then we showed them a list of English words in the German language and inquired which ones they use on a daily basis.

Results:
We approached 132 people and 54 % of these people were willing to do the survey. Around 68 % of the people questioned speak English. The majority use English for private reasons.

About a third of the interviewed speak other foreign languages such as French, Italian, Turkish, Arabian, Spanish, Latin, Polish, Swedish, Albanian, Russian and Greek.

Concerning English expressions in the German language „Laptop, Smartphone, googeln and Internet“ are mostly used whereas „Cockpit Spray, Antiaging and Brunch“ are less popular.

The people we interviewed were aged between 20 and 80+ years. We think the inhabitants of Voitsberg are multilingual, interested in English and use many English expressions on a daily basis.

I. Jahrgang


Tu Gutes, für dich und mich: Missio Jugendaktion 2021

Im Rahmen des Religionsunterrichts nahmen wir als Schulgemeinschaft der HLW Lipizzanerheimat und HAK/HAS Voitsberg bei der Jugendaktion des Weltmissionssonntags teil und haben somit zur größten Solidaritätsaktion der katholischen Kirche beigetragen.

Durch den Kauf und Verkauf von fair gehandelten Schokopralinen und nachhaltigen Kartoffelchips machten wir uns für soziale Gerechtigkeit stark und taten Gutes für Menschen in den ärmsten Ländern der Welt. Jede und jeder konnte schon im Kleinen helfen.

Der Reinerlös der Aktion kommt Kindern und Jugendlichen in Afrika, Asien und Lateinamerika zugute. In diesem Jahr beschäftigten wir uns vor allem mit dem Leben der christlichen, stark benachteiligten Minderheit in Pakistan. Durch die Jugendaktion bekommen Kinder und junge Frauen die Möglichkeit eine Schule zu besuchen und somit dem Leben als Ziegelfabrikant*innen oder Haussklav*innen zu entkommen und ein würdiges Leben zu leben.

Gemeinsam können wir mit 631 € Kindern in eine bessere Zukunft helfen! Wir danken allen beteiligten Schüler*innen und Kolleg*innen für ihre Unterstützung!

Mag. Martina Schwarz


Apfelaktion

„An apple a day keeps the doctor away!“

Nach diesem Motto gibt es in den Pausen als gesunde Jause einen knackigen und vitaminreichen Bio-Apfel gesponsert vom Elternverein.
Herzlichen Dank!


Alles über Käse

Wir, die Schüler*innen des IV. Jahrganges, hatten im Rahmen des Unterrichtes am 20. Oktober 2021 eine Käseverkostung mit dem Käsesommelier Ing. Josef Stiendl. Wir erhielten zahlreiche Informationen über die verschiedenen Milchsorten (Kuh, Schaf, Ziege) und deren Verarbeitung zu vielfältigen Käsearten. Interessante Fakten, wie beispielsweise, dass Schmelzkäse industriell gesehen eigentlich „Abfall“ ist, halfen uns einen Bezug zum Thema Käse aufzubauen. Zusätzlich wurden uns viele Fachbegriffe erklärt, welche wir im alltäglichen Leben sehr gut gebrauchen können.

Nach dieser Einführung startete der von uns allen sehnlichst erwartete Part: die Käseverkostung.

Für den Geschmack sollte man Käse ein bis zwei Stunden vor dem Verzehr aus dem Kühlschrank nehmen und bei einer Genusstemperatur von 18 bis 22 °C servieren. Uns wurden die Möglichkeiten geboten, zahlreiche Käsesorten zu probieren, die richtigen Schneidetechniken zu erlernen und natürlich unser Wissen über Käse zu erweitern.

Bei der Bereitung eines Käsetellers sollte man folgende Reihenfolge beachten: Man beginnt immer mit dem mildesten Käse und steigert die Intensität im Uhrzeigersinn aufbauend. Wie am Bild ersichtlich, befindet sich in der Mitte ein Frischkäse (z. B. Rollino), dann nach unten weg der Edamer und im Uhrzeigersinn folgend Traungold, Bergbaron, Kaisertaler, Weinkäse und Moosbacher.

Abschließend kann ich sagen, dass die Verkostung mit Herrn Stiendl sehr interessant war. Man hat gemerkt, mit welcher Leidenschaft und Freude er sein Wissen über Käse mit uns teilte. Wir, der IV. Jahrgang, sind sehr dankbar für diese Erfahrung!

Lisa Poppe, IV. Jahrgang


Erasmus Days – gerade in ganz Europa ein spannendes Thema

  • WARUM heißt das so?
    Erasmus setzt sich aus den Anfangsbuchstaben von EuRopean Community Action Scheme for the Mobility of University Students zusammen.
     
  • WER war Erasmus?
    Erasmus von Rotterdam war ein europäisch gebildeter Humanist der Renaissance, der mittlerweile Sinnbild für Austauschaktivitäten geworden ist.
     
  • WER kann mitmachen?
    Bald auch wir! Wir stehen in den Startlöchern und tüfteln schon an spannenden Projekten, wie wir die „Idee Europa“ noch intensiver und effektiver leben können. Die zahlreichen Möglichkeiten, die das Erasmus+ Programm (vor allem in Zusammenarbeit mit dem Erasmus+ Konsortium Steiermark) bietet, eröffnen vielversprechende Kooperationen verteilt über ganz Europa. Sei es ein nachbarschaftlicher Kontakt mit Schulen in Slowenien oder eine Partnerschule weit über die Grenzen Österreichs hinaus.

 

Wir freuen uns darauf gemeinsam mit unseren Schüler*innen unsere Horizonte zu erweitern und neue Perspektiven für die Schulentwicklung zu gewinnen!


Besuch der Kunstausstellung „Maßlos mittellos“

Workshop mit Erwin Lackner

Was als sozialkritische Ausstellung von Erwin Lackner im Kunsthaus Köflach gedacht war, wurde von der Corona-Krise binnen kurzer Zeit durch ein ganz neues Lebensgefühl überrollt: Hamsterkäufe – bislang unvorstellbar bei uns – und ein gesteigertes Mitteilungsbedürfnis, das sich zum Beispiel in der Präsentation von selbst gekochten bzw. servierten Menüs auf Facebook und Instagram zeigt. Kunst bekam ein Besinnungs- und Aufklärungspotential wie sonst kein anderes Medium.

Erwin Lackner nimmt dabei eine Gewohnheit der in sozialen Netzwerken Aktiven ins Visier, wonach Essensmenüs besonders gern gepostet bzw. geteilt werden. Derartige Bilder werden dann auch „Food-Porns“ genannt. Das private Paradies des Essens im geteilten Wohlgefühl der Facebook- und Instagram-User*innen ist für leere Regale in den Supermärkten freilich ein herber Widerspruch.

Der Ausstellungsbesuch – gestaltet in der Form eines Workshops mit praktischen Arbeiten in Musik und Kunst vor Ort – hat die Schüler*innen des I. Jahrganges der HLW nachhaltig beeindruckt. In den Werken von Erwin Lackner sahen die Schüler*innen zwar etwas, das als Kunstwerk ausgewiesen ist, aber weit über seine materielle Ebene hinausreicht. Bedeutungszusammenhänge werden zwar in den Kunstobjekten sichtbar, setzen sich aber im Gedanklichen des Betrachters fort.

Erwin Lackner, geboren 1951 in Koglhof, lebt und arbeitet in Söding und erhielt 1977, 1978 und 1980 Förderungspreise beim Köflacher Kunstpreis. Er präsentiert sich in seinen Arbeiten als satirischer Beobachter und Kritiker unserer Zeit und fordert Verantwortung ein.

Mag. Johanna Rust
StR Dipl.-Päd. Marianne Landsmann


Glaskunst fasziniert ...

… dies bewies ein Besuch der Ausstellung „Glaskunst“ des Künstlers Hans-Peter Schwab in der Schlossgalerie Voitsberg.

Durchführungen von Ausstellungsbesuchen mit Schüler*innen werden teilweise sehr kontrovers gesehen. Die Lehrerinnen Mag. Johanna Rust und StR Dipl.-Päd. Marianne Landsmann sehen gerade in Museums-, Ausstellungs-, Messebesuchen eine Bereicherung für den Unterricht. Sie finden in solchen Exkursionen eine Möglichkeit, die Schüler*innen auf anderen Ebenen und fernab des Klassenzimmers erfolgreich zu erreichen und für den Unterrichtsstoff zu interessieren. Die Schüler*innen des II. Jahrgangs waren fasziniert von den Möglichkeiten der Umsetzung des Materials Glas in Kunstwerke.

Der Glaskünstler Hans-Peter Schwab, geboren am 14.06.1959 in Voitsberg, erlernte den Beruf des Glaskuglers und Glasschleifers von 1975–1980 bei Gebrüder Palme in Voitsberg. Er arbeitete 11 Jahre bei Stölzle Oberglas in Bärnbach in der Mundblashütte als Glasschleifer und entdeckte dort die Liebe zum Material Glas, Glas zu gestalten und die Glasgravur. Zu seinen bevorzugten Techniken gehören die Trockengravur, mit Aussparungen und leichtem und hellem Anpolieren.

Glaskunst bezeichnet einzelne Kunstwerke, die im Wesentlichen oder vollständig aus Glas bestehen. Die Größe reicht von monumentalen Werken und Installationen, über Wandbehänge und Fenster bis hin zu Kunstwerken aus Ateliers und Fabriken, darunter Glasschmuck und Geschirr.

Als dekoratives und funktionales Medium wurde Glas in Ägypten und Assyrien umfassend entwickelt. Es gibt verschieden Arten von Glas, die am häufigsten hergestellte ist „Kalknatronglas“. Dieses Kalknatronglas besteht aus über 70 % Sand, ca. 15% Natriumcarbonat und ca. 13 % Pottasche. Hinzu kommen Stoffe, die die chemischen Eigenschaften verbessern und solche, die das Glas färben. Es gibt auch Glas aus reinem Siliziumdioxid, also Sand, welches dann als Quarzglas bezeichnet wird.

Die Glasbläserei wurde vielleicht im 1. Jahrhundert v. Chr. erfunden und war stark in römischem Glas vertreten, das mit Formen wie dem Käfigbecher für einen Luxusmarkt hoch entwickelt wurde. Islamisches Glas war das anspruchsvollste des frühen Mittelalters. Dann brachten die Erbauer der großen normannischen und gotischen Kathedralen Europas die Glaskunst mit der Verwendung von Buntglasfenstern als wichtiges architektonisches und dekoratives Element zu neuen Höhen. Glas aus Murano in der Lagune von Venedig – auch als venezianisches Glas bekannt – ist das Ergebnis von Hunderten von Jahren der Verfeinerung und Erfindung. Murano gilt immer noch als Geburtsort der modernen Glaskunst. Große Ateliers wie Tiffany und Steuben Glass Works haben die Glaskunst auf ein neues Niveau gehoben.

Einige der gebräuchlichsten Techniken zur Herstellung von Glaskunst sind: Blasen, Ofenguss, Schmelzen, Absenken, Flammen, Heißformen und Kaltformen. Die Kaltbearbeitung umfasst die traditionelle Glasmalerei sowie andere Methoden zum Formen von Glas bei Raumtemperatur. Geschliffenes Glas wird mit einer Diamantsäge bearbeitet. Künstlerische Darstellungen werden manchmal durch die Verwendung von Ätzmitteln in das Glas geätzt.

Der Kontakt mit dem Original von Glaskunstobjekten, die exemplarischen Werkbetrachtungen sowie die praktischen Arbeiten – Zeichnungen von Glaskakteen – waren eine motivierende Bereicherung des Unterrichtes in MUBEKA für die Schüler*innen des II. Jahrgangs.

Mag. Johanna Rust
StR Dipl.-Päd. Marianne Landsmann


Infostunden der AK Voitsberg zum Thema „Pflichtpraktikum“

Schon einen fixen Bestandteil der HLW-Ausbildung bilden die Informationsstunden des Außenstellenleiters der Arbeiterkammer Voitsberg, Ewald Pfeifer. Auch heuer wieder besuchte er uns Anfang Oktober gemeinsam mit dem Rechtsreferenten Patrick Hausegger, um uns im Rahmen des BWPM-Unterrichts einen Einblick in die praktisch-rechtliche Arbeitswelt zu geben.

Da für uns alle der Termin des Pflichtpraktikums immer näher rückt, warteten wir sehr gespannt auf die Informationen aus der Praxis. Herr Pfeifer erklärte uns zuerst die Aufgaben der Arbeiterkammer allgemein und im Anschluss daran die Rechte und Pflichten, die wir als Praktikant*innen in der Arbeitswelt haben. Wir waren sehr dankbar, dass unsere vielfältigen Fragen zum Thema sehr verständlich beantwortet wurden. Wir bekamen zudem Einblick in die Kollektivverträge, aktuell gültige Lohntafeln und unseren Bruttobezug.

Eine umfassende Informationsbroschüre sowie Muster-Pflichtpraktikum-Arbeitsverträge wurden uns ebenfalls überreicht. Es wurde vor allem die österreichische Rechtslage beleuchtet, doch da einige von uns ihr Praktikum im Ausland absolvieren möchten, könnten hier verständlicher Weise andere Regelungen vereinbart werden. Herr Pfeifer bot uns sofortige Hilfe bei auftauchenden rechtlichen Fragen im Zusammenhang mit dem Pflichtpraktikum an.

Es waren zwei sehr informative und abwechslungsreiche Unterrichtsstunden. Gestärkt mit vielen wertvollen Tipps und Informationen blicken wir nun schon gespannt Richtung Pflichtpraktikum im nächsten Sommer.

Mag. Ilse Kislinger, für den III. Jahrgang


Kennenlerntage 2021

Bei strahlendem Wetter reisten wir, die Schüler*innen des I. Jahrganges, mit unseren Begleitprofessorinnen für zwei Tage nach Leibnitz, um dort im JUFA und dem angrenzenden Park eine vergnügliche Zeit zu verbringen und einander besser kennenzulernen.

Der erste Nachmittag im Park verging bei einem gemeinsamen Picknick und bei Kennenlern- und Vertrauensspielen sehr schnell. Zurück im Hotel ging es dann etwas ruhiger zu und wir hatten die Aufgabe gesammeltes „Altmaterial“ durch Upcycling in sinnvolle, kreative Produkte zu verwandeln. Unsere Kreationen sollten im Laufe des Schuljahres im Schulgebäude ausgestellt werden.

Nach dem Abendessen machten wir in Gruppen ein Orientierungsspiel und erkundeten anhand von Koordinaten die Gegend rund um unser Hotel. Ganz schön aufregend!

Am nächsten Tag nach dem Frühstück notierten wir unsere Gedanken und Gefühle – wir verfassten einen sehr persönlichen Brief an unser zukünftiges Ich. Die verschlossenen Kuverts werden wir erst bei unserer Maturafeier wieder erhalten. Danach nutzten wir wieder das schöne Wetter im Park für gemeinsame Aktivitäten: Spiele, Gespräche und gemeinsames Lachen.

Wir haben diese zwei Tage sehr genossen, neue Freundschaften geschlossen und unsere Klassengemeinschaft gestärkt.

I. Jahrgang


Neuer Dress-Code im Restaurantmanagement

So präsentiert sich die HLW Lipizzanerheimat im Ausbildungsbereich Restaurantmanagement seit Herbst 2021: in den dezenten Farben spiegelt sich die Welt der Lipizzaner wider.