Eine Schülergruppe des III. Jahrgangs eröffnete die Erasmus+ Woche mit einem besonderen Workshop im fachpraktischen Unterricht.
Im Mittelpunkt stand nicht nur eine kulinarische Reise durch verschiedene Länder, sondern auch die kreative Verwertung möglichst vieler Pflanzenteile, um Lebensmittelabfälle in der Küche zu reduzieren.
So wurden Erdäpfelschalen zu knusprigen Chips frittiert, der Karfiol im Ganzen gegart, um auch den Strunk genießbar zu machen, aus den Karfiolblättern entstand eine würzige Salsa, und aus dem Karottengrün wurde ein aromatisches Pesto zubereitet. Der Brokkolistrunk wurde geschält, verkostet und gemeinsam mit dem Gemüse angebraten – dabei zeigte sich seine enge Verwandtschaft zum Kohlrabi.
Kulinarisch führte die Reise von Japan, wo ein Onsen-Ei den Auftakt bildete, über Italien mit Karottennudeln und Pesto bis nach Portugal, wo ein feiner Portweinjus die Hauptspeise begleitete. Den süßen Abschluss bildete ein Karotten-Zucchinikuchen, der uns nach Mittelamerika entführte – dorthin, wo die Zucchini ursprünglich beheimatet ist.
Ganz im Sinne von Erasmus+, dessen Leitgedanken internationale Mobilität und interkultureller Austausch sind, vereinte dieser Workshop Genuss, Nachhaltigkeit und Weltoffenheit in einer inspirierenden Art und Weise.
Das Team der Ernährungspädagogik